AC/DC - Maximum Rock N Roll by Murray Engleheart & Arnaud Durieux

AC/DC - Maximum Rock N Roll by Murray Engleheart & Arnaud Durieux

Author:Murray Engleheart & Arnaud Durieux [Engleheart, Murray & Durieux, Arnaud]
Language: deu
Format: epub
Tags: Contemporary
ISBN: 9780732283834
Amazon: 0732283833
Publisher: HarperCollins Publishers
Published: 2006-10-24T22:00:00+00:00


Bon in seinem Element – Coventry, England, November 1978.

Den triumphalen Abschluss der Tour bildeten zwei ausverkaufte Shows im Hammersmith Odeon. Nach dem ersten Gig fand ein Empfang statt, bei dem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde. Bon war anschließend ziemlich ausgeknockt, aber wie immer gelang es ihm, für das zweite Konzert wieder halbwegs fit zu sein.

Steve Gett vom Record Mirror war bei beiden Shows im Odeon. Er war von den Auftritten begeistert, schrieb in seinem Artikel vom 25. November jedoch, dass die Band zusehen müsse, dass das nächste Studioalbum der Bringer würde – schließlich hatten sie den Trumpf mit dem Livealbum nun bereits gespielt.

Damit hatte er natürlich recht, auch wenn If You Want Blood You’ve Got It für einen Lückenfüller schon überragend war. Es erschien am 21. November in den USA und am 27. November in Australien. Währenddessen konnten die amerikanischen Fans optisch mitverfolgen, wie die kleinen Australier live spielten, als der Auftritt bei Midnight Special zwei Monate nach der Aufzeichnung ausgestrahlt wurde.

Zwei Tage vor Weihnachten erreichte das Album mit Platz 113 seine höchste Position in den US-Billboard-Charts. Ein äußerst vielversprechender Anfang.

Während AC/DC durch die Welt gezogen waren, hatte in Australien 1978 der Pubrock Hochkonjunktur: Bands wie Cold Chisel, Midnight Oil, The Angels und Rose Tattoo spielten fast jeden Tag in der Woche – manchmal nur um die Ecke der Konkurrenz – vor ständig wachsendem Publikum.

Vor allem die Angels, AC/DCs alte Freunde und Labelkollegen, hatten sich mit den perfekt aufeinander abgestimmten Gitarren von John und Rick Brewster sowie der extrovertierten Show von Sänger Doc Neeson eine große Anhängerschaft aufgebaut. Ihnen gelang 1978 der Durchbruch mit dem Album Face To Face, das Mark Opitz zur gleichen Zeit wie Powerage betreut hatte.

John Brewster: »Als AC/DC nach Übersee gingen, hinterließen sie eine Lücke, durch die wir es bis nach ganz oben schafften. Wir waren die geilste, angesagteste Band im ganzen Land. Wir spielten selbst an Montagabenden vor ausverkauftem Haus. Meist standen noch 500 Leute vor der Halle, die nicht mehr reinkamen.«

Aber AC/DC machten sich keine Gedanken darüber, dass für sie in Australien der Zug abgefahren sein könnte. Sie hatten kein Interesse an einer längen Pause. Urlaub war etwas, das sich andere Leute genehmigten. Am 2. Dezember 1978, nur zwei Wochen nach ihrer Ankunft in Australien, war die Band wieder in den Albert Studios und werkelte mit George, Harry und Toningenieur Mark Opitz an einem neuen Album. Und mehr denn je waren Disziplin und Konzentration gefragt. Denn das nächste Album musste der große Treffer werden.



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